Frauen in der Sportberichterstattung laut Follow up Studie weiter marginalisiert

Wien, 22. 4. 2026

Besser, aber viel „Luft nach oben“: Frauen in Sportberichterstattung laut Follow up Studie weiter marginalisiert

Neue Studie zeigt strukturelle Schieflage in medialer Präsenz von Sportlerinnen

Die Jahresstudie „Genderbalance in der Sportberichterstattung 2024/2025“ zeigt, dass die Sichtbarkeit von Frauen im österreichischen Sport steigt, aber strukturell weiterhin deutlich hinter der von Männern zurückbleibt. Rund fünf Jahre nach einer Ersterhebung wurde die Studie erneut auf Initiative von exploristas – Österreichs Initiative für Sichtbarkeit und Vielfalt von Frauen im Sport – vom Institut MediaAffairs durchgeführt und am 21. April im Wiener Haus des Sports der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wolfgang Struber (RTR Medien), Maria Pernegger (Media Affairs), Hans Niessl (Sport Austria), Georg Wawer (win2day), Regina Wohlgenannt, Anja Schmidt (Exploristas), Martin Skopek (Öst. Lotterien)

Im Anschluss an Grußworte von Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt, RTR Medien-Geschäftsführer Wolfgang Struber und Sport Austria-Präsident Hans Niessl, stellte Studienautorin und MediaAffairs-Geschäftsführerin Maria Pernegger zentrale Ergebnisse der Studie vor.

Für die Studie wurden über einen Zeitraum von zwölf Monaten rund 40.000 Beiträge aus Print, TV, Social Media und Mediatheken quantitativ und qualitativ analysiert. Das Ergebnis daraus zeigt, dass der österreichische Sportdiskurs nach wie vor stark männlich geprägt ist. Zwar ist der Frauenanteil in der Sportberichterstattung im Vergleich zur Vorgängerstudie leicht gestiegen. Dennoch bleibt die mediale Darstellung weit von einer 50:50-Abbildung und damit von einer Genderbalance in der Sportberichterstattung entfernt.

 

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